Inhalt

Die Digitalisierung durchdringt disruptiv sämtliche Lebens- und Arbeitsbereiche, sodass das Digitalisierungsrecht mittlerweile zu den in der Berufs- und Unternehmenspraxis wichtigsten Rechtsgebieten zählt. Die aktuellen Arbeitsbedingungen sind überwiegend geprägt von alltäglichem Zeit- und Termindruck, Informationsknappheit, laufenden Umstrukturierungen und fehlenden Rollenspielmöglichkeiten. Die Pandemie forderte auch von Führungskräften und deren Mitarbeiter*innen umgehende Anpassungsfähigkeiten und damit einhergehende erhebliche Veränderungen am Arbeitsplatz.

Die universitäre Fortbildung „Europäisches und Internationales Digitalisierungsrecht“ besteht aus vier Modulen, welche an sieben Tagen vorgetragen werden.

Die Module können auch einzeln gebucht werden. Zum Nachweis wird eine Teilnahmebestätigung seitens der Fortbildungsleitung ausgestellt. Für eine Zertifizierung wird eine 80%-ige Anwesenheit sämtlicher angebotener Module vorausgesetzt. 

Für die wissenschaftliche Leitung der universitären Fortbildung „Europäisches und Internationales Digitalisierungsrecht“ ist Hr. Dekan Univ-Prof. Michael Bydlinski verantwortlich.

Module & Termine

Modul 1: Eröffnung und Einführung – Interdisziplinäre Bedeutung,  Gegenwart und Zukunft der Digitalisierung
11.April 2024, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr

Ausgehend von europarechtlichen Grundlagen des Digitalisierungsrechts wird in dem Modul „Eröffnung und Einführung – Interdisziplinäre Bedeutung, Gegenwart und Zukunft der Digitalisierung“ interaktiv die Kompetenz die interdisziplinäre Bedeutung von Digitalisierungsthematiken in Gegenwart und Zukunft zu begreifen. Zudem soll ein Überblick über Teilgebiete des Digitalisierungsprozesses gegeben werden und eine rechtliche Einordnung ebendieser erfolgen. Behandelt werden dabei insbesondere Themengebiete wie Datenschutz, Chat GPT, Digital Life Prediction sowie Künstliche Intelligenz.
 
 
Modul 2: Europäische Rechtsquellen des Digitalisierungsrechts
12. April 2024, 09:00 – 17:00 Uhr
18. April 2024, 09:00 – 17:00 Uhr
19. April 2024, 09:00 – 17:00 Uhr

Im Modul „Europäische Rechtsquellen des Digitalisierungsrechts“ wird näher erarbeitet, aus welchen Rechtsquellen das Europäische Digitalisierungsrecht besteht und wie diese im deutschsprachigen Raum umgesetzt werden. Hierfür erfolgt ein Ländervergleich der Umsetzung innerhalb von Deutschland und Österreich, Schweiz und Liechtenstein.
 
Modul 3: Wesentliche Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes zum Digitalisierungsrecht
25. April 2024, 09:00 – 17:00 Uhr
26. April 2024, 09:00 – 17:00 Uhr

Das Modul „Wesentliche Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes zum Digitalisierungsrecht“ wird sich mit aktueller Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs im Digitalisierungsbereich befassen. Den Teilnehmer*innen soll anhand einzelner Fallbesprechungen ein vertieftes Verständnis für offene Fragen in einem sich in dynamischer Entwicklung befindlichen Gebiet vermittelt werden.  
 
Modul 4: Aktuelle Entwicklungen im Internationalen Digitalisierungsrecht in China sowie den USA
29. April 2024, 12:00 – 13:30 & 19:00 – 20:30 Uhr

Das Modul „Aktuelle Entwicklungen im Internationalen Digitalisierungsrecht in China sowie den USA“ soll einen Überblick dahingehend vermitteln, wie die digitale Transformation von bedeutenden internationalen Playern rechtliche und technische Rahmenbedingungen vorgebeben werden und wie sich diese auf Europa auswirken.
 

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Interdisziplinäre Bedeutung, Gegenwart und Zukunft der Digitalisierung 
  • Richtlinien und Verordnungen, Umsetzung in Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein
  • Wichtigste Entscheidungen des EuGH – Verfahren vor dem EuGH 
  • Für Europa relevante Grundlagen und aktuellste Entwicklungen des Technologierechts und der Digitalisierung in China und den USA

Ziele

  • Verstehen der Rolle des Datenschutzrechts in der digitalen Transformation.
  • Kenntnis der ethischen und rechtlichen Herausforderungen bei KI und Chat GPT.
  • Erkennen der Bedeutung von Predictive Analytics und Blockchain in der Versicherungsbranche.
  • Verstehen der gesetzlichen Rahmenbedingungen für Token und NFTs.
  • Verstehen der EU-Regulierungen und ihre nationale Umsetzung in Deutschland, Österreich und Liechtenstein.
  • Kenntnis von höchstgerichtlichen Entscheidungen und Verfahren vor dem EuGH.

Methodik

Die universitäre Fortbildung wird als Vortragsreihe abgehalten. Die Referent*innen sind Expert*innen, die eine facheinschlägige Berufsausbildung oder facheinschlägiges Studium sowie mehrjährige Praxis- und/oder Lehrerfahrung nachweisen können. Die Vermittlung der Inhalte erfolgt in Form von Vorträgen sowie interaktiven Diskussionen.

Zielgruppe

Die universitäre Fortbildung „Europäisches und Internationales Digitalisierungsrecht“ richtet sich an bereits absolvierte und angehende Jurist*innen sowie an alle, die im deutschsprachigen Raum mit rechtlichen Aspekten der Digitalisierung konfrontiert sind.

Zulassungsvoraussetzungen

Die Hochschulreife wird als Voraussetzung für die Teilnahme an der universitären Fortbildung angesehen. Eine berufseinschlägige Tätigkeit ist ausdrücklich gewünscht. Die universitäre Fortbildung richtet sich inhaltlich vor allem an eine Zielgruppe mit einer juristisch einschlägigen beruflichen Tätigkeit.

Anmeldung:

https://wba.sfu.ac.at/anmeldung/1699127251512

Anforderungen
Sprachen
Muttersprache: Deutsch
Englisch

Fakten
Ausbildungsart: Seminar
Ausbildungsstart: 11. April 2024
Ort : online via ZOOM
Kosten: 3.290 Euro

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